Profesionelle Zahnreinigung / Prophylaxe

Warum PZR/Prophylaxe?
Wir wollen Ihr Lächeln erhalten!

Unsere Zahnmed. Fachangestellten sind alle im Bereich der professionellen  Zahnreinigung spezialisierte ZMP´s.

Sie widmen sich mit besonderer Sorgfalt und Sanftheit Ihren Zähnen, der Mundgesundheit und Ihrem Wohlbefinden.  Es  werden ästhetisch unschöne Verfärbungen entfernt, die zu einem strahlenden Lächeln beitragen.

Zudem ist die PZR vor allem wichtig, um nach umfangreichen und langwierigen Therapien einen dauerhaften Behandlungserfolg zu sichern und möglichst frühzeitig entstehende Probleme zu erkennen und zu behandeln.

  1. Kariesprävention:
    Durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung wird die Bakterienanzahl im Mund verringert und an schlechter erreichbaren Stellen die Plaque  (= Biofilm = weiche Beläge) und harter Zahnstein entfernt, die u. a. für die Kariesentstehung mitverantwortlich sind.
    Nach der besonders sanften Reinigung mittels Air-Scaler und der Politur aller Zähne beendet  eine ergänzende Fluoridierung die Prophylaxe-Sitzung, die den Zahnschmelz stärkt und weniger angreifbar für neue Karies macht.
  2. Parodontitisprävention:
    Die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung  des zahnumgebenden Gewebes (sog. Parodontium). Eine beginnende Parodontitis ist für den Betroffenen zunächst schmerzfrei.
    Häufige Symptome sind:  Zahnfleischbluten, Schwellung und Rötung des Zahnfleisches, Zahnfleischrückgang, gelockerte Zähne, unangenehmer Mundgeruch, empfindliche Zahnhälse.
    Unbemerkt kann es dabei zu einem Knochenverlust des Kiefers kommen, als dessen Folge Zahnlockerung und –Verlust stehen. An diesem Prozess sind neben Bakterien, körpereigene Abwehrmechanismen und die Mundhygiene beteiligt. Raucher, schwangere Frauen und an Diabetes erkrankte Patienten unterliegen dabei  einem höheren
    Risiko eine Parodontitis zu entwickeln.
  3. Parodontitisnachsorge:
    Eine Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die einer  lebenslang begleitenden Betreuung und Unterstützung anschließend an die eigentliche Parodontitistherapie  bedarf. Je nach Risiko sind dafür 2-4 Termine pro Jahr nötig. Nebenbei ist eine dauerhaft optimale häusliche Mundhygiene wichtig.
  4. Implantat-Nachsorge:
    Auch an Implantaten (=künstl. Zahnwurzeln) kann sich eine Parodontitis entwickeln. Diese nennt sich dann Periimplantitis. Genauso wie sich bei einer Parodontitis der Kieferknochen um die Zähne herum abbaut, kann der gleiche Prozess auch für den Verlust des Implantates sorgen. Deshalb sollten auch Ihre Implantate regelmäßig eine speziell abgestimmte Prophylaxe, ergänzend zu Ihrer täglichen Zahnpflege zu Hause erfahren.
  5. Kinderprophylaxe und Kieferorthopädische Prophylaxe:
    Uns liegt es sehr am Herzen, dass auch Ihre Kinder schon früh die richtige Mundhygiene spielerisch erlernen und sich mit dem regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt vertraut machen.
    Eine Fluoridierung zur Schmelzhärtung und unter Umständen eine erforderliche Versiegelung der kariesfreien Zähne ist hierbei wichtig. Und zum Glück ist diese bis zum 18. Lebensjahr auch noch frei von Zuzahlungen.
    Denn Vorbeugen ist wichtiger als reparieren!
    Das Gleiche gilt für Kinder und Jugendliche mit festsitzenden Zahnspangen, bei denen es viel Mühe kostet die Zähne richtig sauber zu machen. Das ist wichtig, damit die Brackets während der Tragedauer keine unschönen weißen oder braunen Flecken hinterlassen  oder sogar Karies entsteht, wenn die Zahnspange entfernt wird.
  6. Parodontitisvorsorge während der Schwangerschaft:
    Bedingt durch eine Veränderung der Immunabwehr und der mikrobiellen Flora des Mundraumes während der Schwangerschaft sind Frauen in dieser Phase besonders anfällig für Entzündungen des Zahnfleisches.  Es sollte dann am besten eine leichte Parodontitisbehandlung und/oder Prophylaxe im 2. Trimenon erfolgen. Eine unbehandelte Parodontitis kann nämlich eine Frühgeburt auslösen. Sie sorgen somit für sich und Ihr ungeborenes Kind!
  7. Parodontitis bei Diabetes:
    Eine unbehandelte Parodontitis gilt auch als gesundheitlicher Risikofaktor bei einer Diabeteserkrankung. Die hohe bakterielle Belastung des Mundraumes kann sich auch auf andere Organe ausweiten und bestehende Erkrankungen  wie Diabetes zum Schlechteren beeinflussen. Außerdem leiden Diabetiker häufiger unter Wundheilungsstörungen, da das Immunsystem geschwächt ist. Diabetes und Parodontitis stehen demnach in einer Wechselbeziehung. Eine zahnärztliche Behandlung einer Parodontitis kann somit zu einer Verbesserung des Diabetesstatus beitragen und umgekehrt kann ein gut eingestellter Diabetes zu einem größeren Erfolg einer Parodontitisbehandlung beitragen.
  8. Parodontitis bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
    Eine unbehandelte Parodontitis gilt auch als gesundheitlicher Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, welche in Deutschland immer noch Todesursache Nr. 1 sind. In neueren Untersuchungen  konnte nachgewiesen werden, dass neben erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck, Rauchen und Übergewicht auch die Parodontitis ein ernstzunehmender Risikofaktor bei Herzinfarkt und Schlaganfall ist.
    Schon bei alltäglichen Aktivitäten, wie Kauen und Zähneputzen, gelangen Bakterien in die Blutbahn (= Bakteriämie).  Diese gelten als Hauptursache für infektiöse Entzündungen der Gefäß- und Herzinnenwände. Je höher die orale Bakterienanzahl , umso höher das Bakteriämierisiko.
    Aber nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch zur Nachsorge sollte deshalb regelmäßige Prophylaxe-Besuche beim Zahnarzt dazu gehören.

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